Neckarsulmer Leichtathletik-Nachwuchs beim Weltfinale in Stuttgart am Start

Das Staffelteam „NSU-Max“ holte von vier SVN-Teams das beste Ergebnis


Auch beim letzten Weltfinale der Leichtathletik, beteiligten sich in Stuttgart in der dortigen Mercedes-Benz-Arena – neben der Spitzenathletin Christina Schwanitz – im Vorprogramm auch noch Staffelteams der Neckarsulmer Leichtathleten. Denn im dortigen Rahmenprogramm wurden wieder die schnellsten 8 x 50 m Staffeln gesucht. Über 300 Staffeln aus dem ganzen Bundesgebiet waren dazu angetreten.

Die Neckarsulmer Leichtathleten gingen mit insgesamt vier Nachwuchs-Staffel-Teams mit den Namen "NSU MAX" - "NSU LUX" - "NSU QUICKLY" und "NSU FOX" an den Start, um zuvor ein letztes Mal beim Einzug ins schon geschichtsträchtige Leichtathletik-Stadion die Atmosphäre und das Gänsehautfeeling vor großem Publikum zu genießen. Bei den B-Schülern erreichte die Staffel "NSU MAX" mit Timo Sax, Madeleine Werner, Jonas Keck, Lea Besserer-Joppien, Robin Koch, Daniel Nadarzinski, Lisa Glaeske und Timo Koch unter 85 teilnehmenden Staffeln einen hervorragenden 10. Rang in einer Zeit von 55,46 Sekunden. Die Staffel "NSU LUX" mit Henrik Fleischmann, Lea Michelberger, Jan Lux, Shari Heil, Lara Kara, Robin Seidl, Nina Wieland und Johannes Voigt belegten mit 59,48 Sekunden einen guten 38. Platz. Der Wettbewerb der C-Schüler war mit 130 Staffeln noch stärker besetzt. Hier wurde die Staffel "NSU QUICKLY" in der Besetzung Jonas Harst, Annika Mook, Patrick Nadarzinski, Jessica Höllig, Manuel Haag, David Keck, Sophia Knödler und Robin Glaeske 47. in einer Zeit von 64,18 Sekunden. Die Staffel "NSU FOX" mit den jüngsten Teilnehmern Louisa Stechel, Kira Besserer-Joppien, Susanne Haag, Felix Knödler, Helen Kratzmüller, Marvin Kratzmüller, Manuel Eberhard und Björn Friedel lief sich mit 72,55 Sekunden auf den 111. Rang.

Bei der Eröffnungsfeier durften alle Staffelläufer Fähnchen schwingend mitwirken. Nachmittags konnten die Athleten und die mitgereisten Eltern die Leichtathletikelite - darunter 20 Olympiasieger von Peking - hautnah erleben und fleißig Autogramme sammeln. Das absolute Highlight war am Samstag natürlich der Speerwurfweltrekord der Tschechin Barbora Spotakova mit 72,82 m. Mit Wehmut nahmen die Leichtathletikfans dann am Sonntagabend Abschied von der Rundbahn in der Mercedes-Benz-Arena. Bei der kleinen Schlussfeier wurde der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster dann mit einem gellenden Pfeifkonzert empfangen und daran gehindert, überhaupt sprechen zu können. Er war einst ein Befürworter des Erhalts des Mehrzweckstadions, hatte dann aber seinen Kurs zu Gunsten einer reinen Fußballarena geändert. (khl)




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