Bisher größte sportliche Herausforderung

Christina Schwanitz (SVN) startete am Mittwoch zur Olympia-Mission


Christina Schwanitz

Am Mittwoch dieser Woche startete die 22 jährige Kugelstoßerin Christina Schwanitz (SV Neckarsulm) zu ihrer Olympia-Mission (8. bis 24. August) nach Peking. Zunächst flog sie aber mit dem DLV-Team von Frankfurt aus in Richtung Japan. Im dortigen Shibetsu (23 000 Einwohner) in der Präfektur Hokkaido hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zur Akklimation und Vorbereitung für die Spiele sein Trainingslager für das Leichtathletik-Team eingerichtet. Jeweils drei Tage vor ihrem Einsatz beim Wettkampf im Olympiastadion, werden die Athleten von dort aus dann nach Peking/China übersiedeln. Christina Schwanitz freut sich auf ihre bisher größte Herausforderung im Olympiadress und sie möchte bei der Olympiade auch gerne den Endkampf erreichen. Mit ihren bisher gezeigten Leistungen (Freiluft 19,31 Meter DLV Rang zwei und Welt – Rang sieben) ist dies für sie dort jedenfalls möglich. Gespannt auf den Wettkampf sind nicht nur ihre Vereinskameraden aus Neckarsulm, sondern auch alle ihre Unterländer Anhänger. Ihre große Stunde schlägt dann am Samstag, 16. August, zuerst um 3.10 Uhr (MESZ) bei der Qualifikation. Wenn Christina dabei Nerven behält und alles richtig macht, kann sie das Olympia-Finale mit den 12 Besten erreichen. Die Entscheidung für die spätere Medaillenvergabe beginnt dann dort am gleichen Tag um 15.10 Uhr (MESZ). Weil es von Verbandsseite keine Möglichkeit für eine Akkreditierung gab, muss auch Heimtrainer Peter Ogiolda zuhause am Fernseher das Geschehen verfolgen. Doch viel wichtiger ist hier natürlich, dass viele andere Olympia-Spitzenfunktionäre mit dabei sind. (khl)